Weitere Beben erschüttern Nepal

Ein neues Beben mit einer Stärke von 7,3 auf der Richterskala und weitere Nachbeben nur unweit von der Hauptstadt Kathmandu entfernt haben die ohnehin schon prekäre Situation in Nepal gestern noch verschlimmert. Weitere Gebäude stürzten ein und gerade erst freigeräumte Straßen sind erneut verschüttet. Wie viele Menschen unter den Trümmern gestorben sind, wird erst in einigen Tagen abzusehen sein.

Die Ustinov Stiftung bleibt weiterhin in Kontakt mit den Partnern vor Ort, um den Betroffenen so schnell wie möglich effektiv zu helfen.  

Erdbeben trifft Einrichtungen in Nepal

Über 900 Kinder in Projekten der Peter Ustinov Stiftung betroffen

Die Ustinov Stiftung hat zwei Projekte in Kathmandu: Das Schutz-Zentrum von Maiti Nepal mit angeschlossener Schule für etwa 450 Mädchen, die der Sexsklaverei entkamen, wurde durch das Erdbeben beschädigt. Ebenso traf es ein Schulprojekt für sozial extrem schwache Kinder und behinderte Kinder von unserer Partnerorganisation Nepal Matri Griha. Bislang haben unsere beiden Partnerorganisationen größtes Glück im Unglück: Alle Kinder sind am Leben, sofern die Partner die Situation überblicken können. Leider ist die Kommunikation mittlerweile abgebrochen, da die Handynetze anfangs überlastet waren und jetzt kaum noch ein Handy Energiereserven hat. Jetzt brauchen unsere Partner vor allem eines: Unterstützung.