Nothilfe erreicht abgelegene Bergdörfer

Madan von unserer Partnerorganisation Nepal Matri Griha über die Situation vor Ort:

„Vor Kurzem haben wir eine besonders stark betroffene Gegend verlassen müssen, Mulpani im Bezirk Dhading. Nachdem wir über drei Stunden von einer Busstation aus gelaufen sind, sahen wir das Ausmaß der Zerstörung: so gut wie alle Häuser wurden zerstört, die meisten waren schon völlig in sich zusammengefallen. Die Situation war sehr kritisch und die Einwohner warteten angespannt auf unsere Ankunft. In Dharmasthali bot sich uns ein ähnliches Bild: von den rund 490 Häusern waren gerade einmal 50 ansatzweise erhalten geblieben, 18 Menschen waren auf der Stelle getötet worden, viele wurden schwer verletzt. Wir versorgten die Einwohner mit Grundnahrungsmitteln sowie mit Medizin; so auch in Lapsiphedi, Sankhu, wo 99.99% aller Häuser zerstört sind und die Menschen mit leerem Magen unter freiem Himmel schlafen müssen. Nepal Matri Griha braucht jetzt mehr denn je die Unterstützung von großzügigen Spendern, um die Menschen wenigstens mit dem Lebensnotwendigen unterstützen zu können.“

Gereon von Bono Direkthilfe:

"Ein kurzes Lebenszeichen aus Nepal. Es geht mir gut, zumindest physisch… Noch immer bebt täglich die Erde und die Situation in Nepal ist mit nichts zu vergleichen, was wir in den Medien hören und lesen. Die Not, das Leid und die unendliche Angst der Menschen sind mit Worten und Bildern nicht beschreibbar. Es ist wichtig und richtig hier zu sein, auch wenn man sich mitunter schrecklich hilflos fühlt - und es auch ist."