Kongress zur Gewalt- und Suchtprävention in Catamarca

Ende April ging der erste internationale Kongress zur Gewalt- Sucht- und Suizidprävention in Catamarca, Argentinien zu Ende. Über 2.000 Fachleute aus dem In- und Ausland kamen zusammen, um sich in diversen Vorträgen zur Präventionsarbeit zu informieren. Da auch in Argentinien und den angrenzenden Ländern die Problematik des Menschenhandels immer mehr zunimmt, sprach unser Mitarbeiter Andreas Wenzel über Möglichkeiten, den Handel mit Zielen der sexuellen Ausbeutung an verschieden Stellen zu unterbinden. In diesem Zusammenhang konnte er die Erfahrungen mit der von der Peter Ustinov Stiftung unterstützten Organisationen #Rescue Foundation, #Maiti Nepal und #Rights Jessore vorstellen und Handlungsalternativen für die betroffenen Länder in Lateinamerika entwickeln. Die Psychologin Marisol Álvarez-Wenzel konnte auf dem internationalen Kongress die durch die Ustinov Stiftung unterstützten Projekte der IDEA Foundation (Indien) und Teatro Trono (Bolivien) vorstellen. Dabei entwickelte sie einerseits den Zusammenhang zwischen inklusiver Bildung und Empathie, anderseits zwischen offener Theaterarbeit und Empathie. In beiden durch die Stiftung unterstützten Projekten ist Empathie mit den Zielgruppen nur dann zu erreichen, wenn man gewisse gesellschaftliche Barrieren überschreitet. Diese kreative Transgression wurde den über 2.000 teilnehmenden Fachleuten näher gebracht, um sie in ihrer Arbeit mit ihren Patienten und Klienten in der Praxis umzusetzen.