M.U.K.A. - Projekt

1994 (das Ende der Apartheid) war für die Menschen in Südafrika eine Zeit voller Umbrüche. Viele Jugendliche zog es von den Townships in die Zentren der Städte, wo sie sich häufig auf der Straße wieder fanden. So nahm das M.U.K.A.-Projekt 1995 seinen Anfang. In einem „Shelter“ der Evangelischen Friedenskirche in Johannesburg trafen sich Jugendliche, die ursprünglich aus Soweto stammten, und begannen gemeinsam Theaterstücke zu entwickeln, in denen sie Ihre Erfahrungen als Straßenkinder verarbeiteten. Sie nannten sich "Most United Knowledgeable Artists" (etwa: sehr verbündete kenntnisreiche Künstler) - kurz M.U.K.A. Für ihre Auftritte machten sie Straßen, Gemeindezentren und Kirchen zu ihrer Bühne.

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