Spenden und Hilfe für die Ukraine – Eine Brücke der Solidarität

Die Stadt Erzhausen nahe Frankfurt, Heimatstadt eines unserer Mitarbeiter, organisierte Hilfe für ihre ukrainische Partnerstadt – die Peter Ustinov Stiftung half gerne mit. Ivanichy liegt im äußersten Westen der Ukraine, nahe der Grenze nach Polen. Bürgermeisterin Claudia Lange und der Krisenstab der Stadt Erzhausen besprach vorab mit der Bürgermeisterin von Ivanychi und dem dortigen Krankenhaus, was am Dringendsten gebraucht wurde. Dann ging alles ganz schnell: Erzhausens SVE, die Flüchtlingshilfe, Vergiss-Mein-Nicht. e.V., der Partnerschaftsverein, die örtliche Apotheke, die Freiwillige Feuerwehr und der Ortsverband des DRK riefen gezielt zu Spenden auf und die Resonanz war überwältigend.

Bereits am folgenden Wochenende wurden 4 Fahrzeuge mit aktuell besonders benötigten Hilfsgütern wie medizinische Hilfsmittel, aber auch Campingkocher und Gaskartuschen, Lebensmittel, Decken, Bettwäsche und andere Sachmittel, an die ukrainisch-polnische Grenze unterwegs. Von dort wurden die Hilfsgüter in ukrainische Fahrzeuge umgeladen und direkt nach Ivanychi gebracht. Auf dem Rückweg nahmen die Helfer noch fünf Erwachsene sowie 12 Kinder und Jugendliche mit nach Erzhausen, die bei Gastfamilien aufgenommen wurden.

Die bereits aufgebaute Brücke der Hilfe wird weiter ausgebaut. Ein 7,5-Tonner wurde durch den Verein Vergiss-Mein-Nicht eigens für den Transport angekauft, der in der Ukraine verbleiben und dort gute Dienste leisten wird. Am letzten Wochenende, am 11. März, gingen dann wieder Hilfe und Spenden direkt in die Ukraine.

Die Peter Ustinov Stiftung verbeugt sich vor dem großen Engagement der Menschen in Erzhausen und unterstützt gerne diese fortlaufende Hilfsaktion.

In Gedenken an Jona von Ustinow

Ein Stolperstein in Gedenken an Jona von Ustinow, dem Vater unseres Stifters, ist nun in der Wilhelmstrasse in Berlin zu finden. Wir verneigen uns vor seinem Mut und auch vor der Initiative von Mitarbeitern des Auswärtigen Amts. Mit 56 Stolpersteinen und einer Stolperschwelle wird an das Schicksal von NS-Verfolgten, ehemaligen Angehörigen des Auswärtigen Dienstes erinnert. Bei der Recherche stießen sie auf das Schicksal von Jona von Ustinow (Jahrgang 1892, entlassen 1935, Flucht 1935). Die kleinen Gedenktafeln wurden am Sonntag, dem 7. November vor dem ehemaligen Sitz des damaligen Reichsaußenministeriums verlegt. Ali Taşbaşı, Vorstand der Peter Ustinov Stiftung, war während der Zeremonie anwesend.

 

Mehr dazu im Artikel des Auswärtigen Amts.

Mehr über Jona von Ustinov hier. 

Ustinov Kreativ-Koffer: Gemeinsam für eine bunte Welt

100 Kreativ-Koffer hat unser Ustinov-Team gepackt. Mit Stiften, Kreide und Malbuch ist der Koffer gut gefüllt, um kreativ zu werden. Für einen guten und kreativen Start in den Schulalltag bekommen geflüchtete Kinder jetzt bei ihrer Aufnahme an der Albert-Schweizer-Schule in Freiburg ihren eigenen Koffer überreicht. Über seinen eigenen Koffer freut sich auch Schüler Ersin. Der 9-Jährige kam mit seiner jüngeren Schwester aus Montenegro nach Freiburg. Momentan besucht er die Vorbereitungsklasse, in der es vor allem um Spracherwerb geht. Seine Eltern sind Arbeitsmigranten die hoffen, dass sie hier in Deutschland eine bessere Zukunft als zu Hause finden.

Bei der Übergabe waren auch Sonja Kübler, Schulsozialarbeiterin bei Deutsches Rotes Kreuz und Wolfgang Sperber vom Ustinov-Team dabei. Landwasser ist ein westlicher Stadtteil von Freiburg im Breisgau, der als Großwohnsiedlung angelegt ist. Die Albert Schweizer Schule hat dort drei Zweige: die Grundschule, die Werk-Realschule und  das Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum. Wenn Kinder mitten im Jahr in ein fremdes Land mit einer fremden Sprache an eine fremde Schule kommen, ist das eine große Herausforderung. Um den Kindern das Ankommen zu erleichtern, bekommen Sie als Wilkommensgeschenk jetzt einen Kreativ-Koffer. Denn Kreativität braucht keine Sprache. Wir hoffen die Koffer bringen ganz viel Freude!

Auch in Zukunft möchte die Sir Peter Ustinov Stiftung mit Hilfe ihrer Spenden die Kreativität von Kindern weltweit fördern und unterstützen. Für eine Welt der Vielfalt und des Respekts!

Von der Kunst der Veränderung – "Manifesting the New" in Kapstadt, Südafrika

Unser Projektpartner, das Butterfly Art Project (BAP) in Südafrika, hilft Kindern im Township Vrygrond in Kapstadt eine hoffnungsvolle Zukunft selbst zu gestalten. Ihr Alltag ist von Gewalt, Drogen und Hunger geprägt. Die Kinder entdecken in Kunstprojekten ihr kulturelles Erbe und erlernen auf ganz praktische Weise ein friedliches Miteinander. In diesem geschützten Rahmen entfalten sie ihre Talente und werden auf einen späteren Schulbesuch vorbereitet - keine Selbstverständlichkeit in den Townships. Viele ehemalige Teilnehmer gehen heute mit stolz und Freude zur Schule.

Es gibt gute Neuigkeiten aus Südafrika: Im Butterfly Art Project spärt man eine Stimmung des Aufbruchs, der Erneuerung und dass sich wieder etwas bewegt. "Manifesting the New", frei übersetzt "Wie das Neue entsteht", ist das Motto der aktuellen kunsttherapeutischen Arbeit. Das Projekt zeigt auf vielfältige Weise, wieviel Veränderung möglich ist, wenn man den Kindern den passenden Rahmen hierfür bietet. Eingebunden in dieses siebenmonatige Kunstprojekt waren die örtlichen Kunstvermittler. Sie wurden in Workshops eigens zum Thema geschult. Bereits geliebte Kunstwerke wurden von Künstlern aus ganz Kapstadt gepsendet und von den Kindern neugestaltet. Die Umsetzung erfolgte mit Kindern aus den Gemeinden.

Als krönender Abschluß des Projekts wurde am Freitag, dem 23. Juli, die Ausstellung der entstandenen Kunstwerke im Zentrum für Kunsterziehung im Zeitzer MOCAA in Kapstadt eröffnet. Unter den nach wie vor geltenden Lockdown-Beschränkungen fand die Vernissage vor allem virtuell statt. Ein Rundgang durch die umfangreiche Austellung, begleitet durch die Kunstvermittler, ist zu sehen unter https://www.instagram.com/stories/highlights/

Den Stream der virtuellen Tour finden Sie hier.

Die wertvolle kunsttherapeutische Arbeit von BAP braucht auch weiterhin Unterstützung.
Jede Spende ermöglicht neue Hoffnung!

 

50 neue Trainingsanzüge für die Love Bugs in Südafrika

Wir freuen uns über diese neuen Bilder, die uns unser Projektpartner „Butterfly Art Project“ in Südafrika geschickt hat.

Vrygrond ist ein Township von Kapstadt, der Alltag von Eltern und Kindern ist von Gewalt, Drogen und Hunger geprägt. Die Gruppe der „Love Bugs“ sind Kinder, die ansonsten ihre Zeit auf den Straßen verbringen würden. Zweimal die Woche lernen sie für zwei Stunden in kleinen Kunstprojekten zum Beispiel ihr kulturelles Erbe kennen und erleben ein friedliches Zusammenarbeiten in der Gruppe. Sie werden individuell von Kunsttherapeuten betreut. Für viele der Kinder ist es das erste Mal, in einer ruhigen und geschützten Atmosphäre lernen zu können. Viele ehemalige „Love Bugs“ gehen mittlerweile zu Schule. Gestützt durch die guten Erlebnisse in der Kunsttherapie erkennen Eltern und Kinder ihre Möglichkeiten und Wege, sich weiterzuentwickeln, um ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Zu den 40 Kindern in der Love Bug-Gruppe konnten zusätzlich noch 10 weitere Kinder aufgenommen werden.

Alle 50 Kinder bekamen mit nagelneuen Trainingsanzügen, bestickt mit dem Ustinov- Stiftungsschriftzug die erste Schuluniform ihres Lebens. Sie tragen ihre hellblauen Track Suits mit großem Stolz. Die Peter Ustinov Stiftung, die Love Bugs und die Butterfly Art Foundation sagen Danke! Durch Ihre Spende ist die erfolgreiche kunsttherapeutische Arbeit erst möglich! Helfen Sie auch weiterhin, um dieses wertvolle Hilfsprojekt auch nachhaltig zu sichern.

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