Klavier macht Schule

Die Peter Ustinov Stiftung hat tolle Neuigkeiten für all jene, die eine musikalische Ader haben oder sie noch entdecken wollen und davon überzeugt sind, dass Musik für einen harmonischen Umgang in der Schule sorgen kann. Im Rahmen ihres Projektes „Klavier macht Schule“ vergibt die Stiftung nämlich Klaviere an Schulen und Schülerinnen, die ihr Interesse kundtun. Diese Bewerbung ist als kleine kreative Eigeninitiative gedacht, die einen Vorgeschmack darauf liefern soll, welch positive Auswirkungen das musikalische Beisammensein auf das schulische Leben haben kann. Hinsichtlich der Form der Bewerbung soll den Schülerinnen ein künstlerischer Freiraum gewährt werden, es bestehen also keine strikten Vorgaben. 

Die Schülerinnen können einen Brief schreiben oder eine „Mind-Map“ erstellen, der/die ihren Bezug zur Musik beschreibt, aus dem /der hervorgeht, warum sie denken, dass das Klavier ihr Schulleben bereichern würde. Sie können aber auch etwas vorspielen, wenn die Musik-Strukturen ihrer Schule das bereits zulassen. Dazu können sie ein Foto von dem Ort in der Schule beifügen, von dem sie denken, er sei für die Aufstellung des Klavieres geeignet. Die von der Stiftung organisierte Aufstellung des Klavieres ist an einige wenige weitere Bedingungen geknüpft: Das Klavier soll an einem frei zugänglichen Ort in der Schule aufgestellt werden, damit keinem das Erlebnis verwehrt bleibt. Dadurch erlernen die Schüler auch Selbstverwaltung, denn das veranlasst sie dazu sich untereinander zu koordinieren und sich und das Klavier zu respektieren. Weiterhin wäre es wünschenswert, dass die Schülerinnen der Stiftung ab und an durch ein paar Fotos oder noch besser durch Video-Ausschnitte Bericht darüber erstatten, wie es ihnen mit dem Klavier ergeht.  Die Stiftung freut sich über jedes Schülerinnen-Kollektiv, das Interesse an „Klavier macht Schule“ zeigt und wird alles Nötige in Gang setzen, damit das Musik-Erlebnis an ihrer Schule ein ganz besonderes wird. 

Konzert Sophie Schwerthöffer

Am 6.04. ist es wieder soweit. Das Heimspiel für Sophie Schwerthöffer an, dem jungen und von der Peter Ustinov Stiftung geförderten Gesangstalent. Bereits zum dritten Mal wird sie in der St. Ursula Realschule in Dorsten auftreten. Mit dabei sind Claudia Hirschfeld mit Ihrer Wersi Orgel und Ricardo Marinello, bekannt aus dem Supertalent. Oscar Marin, ein spanischer Opernsänger sowie Laetita Stengel und Sofia Vinnik. 

 

Casa de los tres mundos

"C3M no es solo una escuela, sino también como un segundo hogar, es uno de los lugares donde más me gusta estar, es muy tranquilo." "C3M (die Casa de los tres mundos) ist nicht nur eine Schule, sondern auch ein zweites Zuhause. Sie ist der Ort, an dem ich am liebsten bin und der sehr friedlich ist." (Jamie Garcia). Diese Worte eines der Kinder aus der Kindermalschule "Infantilarte", die von der Peter Ustinov Stiftung seit 2016 unterstützt wird, können stellvertretend für die meisten dortigen Schülerinnen und Schüler stehen. Denn nicht nur kommen diese oft aus schwierigen Familienverhältnissen, sondern mit Nicaragua auch aus einem Land, das sich bereits seit über einem Jahr in einer schweren Krise befindet. Die Gewalt, die die Kinder hautnah auf der Straße erleben, können sie in der "Casa" als ihrem persönlichen Rückzugsort durch den Malunterricht dreimal die Woche für jeweils 2 Stunden ein Stück weit hinter sich lassen und dort für einen Moment lang einfach nur eines sein: nämlich Kind. 

Grüne Aussichten für Hawzien

Die von der Peter Ustinov Stiftung untersützte Waldorfschule in Hawzien, Äthiopien, wird bald ein neues Klassenzimmer erhalten. Noch wartet die Schulleitung auf die Genehmigung der Behörden, doch in voraussichtlich 2 Monaten wird der Bau beginnen. Auch 400 neue Bäume, die auf dem Areal gepflanzt wurden, gehören zu den Verbesserungsmaßnahmen für eine der ältesten Gemeinden Äthiopiens, die auf  2.200 Metern Höhe liegt. Nur das Maultier, das nun täglich das Wasser für die Bäume holen muss, dürfte dem Fortschritt noch ein wenig skeptisch gegenüberstehen. 

Gratitude-Programm

Das Gratitude-Programm von BAP (Butterfly Art Project) bietet seinen Teilnehmern die Möglichkeit, ein so genannter CAF zu werden (Community Art Facilitator). Das Projekt umfasst 4 Wochen Training, 8 Wochen Implementierung mit Mentoring vor Ort und eine Wechselausstellung mit Preisverleihung. Jeder CAF-Teilnehmer erlernt Fertigkeiten in Stoffmalerei, Handnähen, Sticken und anderen Handarbeitsformen, um einen quadratischen Stoff von 38 x 44 cm für sich und seine Begünstigten zu erstellen, der zeigt, wofür jeder Teilnehmer am meisten dankbar ist. Diese Stoffquadrate werden dann in Gruppenarbeiten zusammengefügt. Jeder Moderator führt die gleiche Lektion in seiner eigenen Gemeinde mit Kindern ab 9 Jahren und darüber durch, sodass jede Gruppe ihre eigene „Dankbarkeitsdecke“ erstellt. CAFs werden nach dem Programm durch Besuche vor Ort begleitet, was die Implementierung fördert und die Wirksamkeit der Schulungen gewährleistet. Forschungen haben gezeigt, dass Dankbarkeit zu mehr positiven Beziehungen zu anderen führt, die körperliche und psychische Gesundheit verbessert, die  Empathiefähigkeit steigert und zugleich Aggressionen verringert. Dankbarkeit baut Resilienzen auf und Kinder entwickeln Bewältigungsmechanismen, wenn sie diese in schwierigen und traumatischen Zeiten am meisten benötigen. 

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