Die Entwicklung von Akiem Yates, 14 Jahre – Butterfly Art Project

Akiem Yates wurde im Problemviertel Vrygrond geboren und kehrte  im Alter von 9 Jahren und nach dem Tod seines Vaters zurück zu seiner Mutter, um die Grundschule in Vrygrond zu besuchen. Seine Mutter Sammy und seine Großmutter Siddika haben, wann sie können, ein Auge auf ihn und seinen 3 Jahre alten Bruder, Ama. Sie müssen aber beide arbeiten, um sich und die Familie ernähren zu können, sodass Akiem oft sich selbst überlassen werden musste und er sich kleineren Verbrechen zuwandte und drohte, weiter in die Kriminalität abzurutschen. Dann, 2014, fand er mit dem Butterfly Art Project endlich einen Weg, seine Emotionen in geregeltere Bahnen zu lenken. Die Kunst half ihm, eine positive Zukunftsperspektive zu entwickeln und er wurde immer ruhiger und zugänglicher im Unterricht.  Bei einem der Kunstprojekte wurden Profibilder der Kinder erstellt und sie wurden aufgefordert, sich ihren Lieblingsplatz in ihrer Nachbarschaft auszusuchen, der in das Bild integriert wurde. Akiem entschied sich für einen nahgelegenen Park, wo er sich immer am glücklichsten und friedvollsten fühlte.  Nach zwei Jahren beim Butterfly Art Project wurde Akiem zu seinem Befinden interviewed:

 „Manchmal habe ich immer noch Angst in Vrygrond. Manchmal ist es manchen Tagen immer noch gefährlich. Aber der Kunstunterricht hat mir beigebracht, nicht mehr ängstlich zu sein. Ich liebe Graffiti  und neue Kunsttechniken zu erlernen. Mein Lieblingsprojekt war das Fotoprojekt. Mein Bild wurde für 500 Rand verkauft und ich habe das Geld noch nicht ausgegeben! Ich behalte es für den Tag, an dem meine Mutter etwas wichtiges brauchen sollte.  Irgendwann möchte ich Künstler werden und die Welt bereisen.“

Flüchtlingskinder der f & w Erstaufnahmeeinrichtung Dratelnstraße erhalten Kreativ-Pakete

Für alle 111 Kinder der Erstaufnahmeeinrichtung von "fördern und wohnen" in der Dratelnstraße war ein Kreativ-Paket dabei. Gestern verteilte die Moderatorin und Tagesschausprecherin Kristina zur Mühlen die Willkommensgeschenke der Peter Ustinov Stiftung an die Kinder in Hamburg-Wilhelmsburg. „Es ist nur eine kleine Geste. Aber oft sind es gerade diese kleinen Dinge, die anderen Freude bringen. Man sieht es ja in den Augen der Kinder...Als Botschafterin ist es für mich selbstverständlich, mich direkt vor Ort – in Hamburg – zu engagieren. Und den neuen, kleinen Nachbarn unsere Willkommenspäckchen zu überreichen, ist mir eine ganz besondere Herzensangelegenheit. Kinder sind unsere Zukunft!“, sagt Kristina zur Mühlen. Dort auf dem Gelände der Einrichtung werden die Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren auch täglich in Lerngruppen unterrichtet. Mit den kindgerechten Kreativ-Paketen erhalten sie hochwertige Bastelutensilien, Stifte und Malblöcke aber auch Lernmaterialen für den Spracherwerb. „Die Kinder freuen sich über so liebevolle Spenden, die ihre Kreativität und Bildungschancen unterstützen und die Arbeit der Sozialarbeiter und Pädagogen mit den Kindern ergänzen“, erklärt Parica Partoshoar, Teamleitung der Erstaufnahme Dratelnstraße von fördern und wohnen. Das Malen, Zeichnen oder Basteln soll nach den Erfahrungen von Krieg und Flucht wieder Farbe und Lebendigkeit in den Alltag der Kinder bringen. Das war die Grundidee der Peter Ustinov Stiftung, die das praktische Kreativ-Paket als Willkommensgeschenk für Flüchtlingskinder entwickelte.Die Erstaufnahmeeinrichtung Dratelnstraße von fördern und wohnen wurde im Herbst 2014 eröffnet und beherbergt rund 800 Menschen, die vor Krieg oder Verfolgung geflohen sind.

Peter-Ustinov-Schule  wird zur „Europaschule“ ernannt

Die Schule darf sich für fünf Jahre „Europaschule des Landes Niedersachsen“ nennen. Austauschprogramme gibt es mit Polen und Frankreich, weitere mit Italien und Litauen sind in Planung. Gleichgültig, ob im Unterricht oder während der Austauschprogramme mit Schulen aus anderen europäischen Nationen, der internationale Austausch wird in der Bildungseinrichtung nicht nur gelehrt sondern auch gelebt. Für dieses Engagement bekam die Schule jetzt das Qualitätssiegel „Europaschule des Landes Niedersachsen“ verliehen. Regierungsschuldirektor Wolfgang Schwarberg von der Landesschulbehörde freute sich, die Auszeichnung als letzte offizielle Amtshandlung vor seiner Pensionierung vergeben zu dürfen. „Es gibt wenige Schulen im Landkreis, die in der Arbeit rund um das Thema Europa so engagiert sind“, lobte er das Engagement. Es sei wichtig, Menschen aus den verschiedenen europäischen Staaten zusammenzubringen, um „Europa“ für den Einzelnen fassbar zu machen. Das habe die Peter-Ustinov-Schule vor allem mit ihren Austauschprogrammen vorbildlich umgesetzt.

Caritas-Flüchtlingsberatung verteilt Kreativ-Pakete für Kinder

Seit Anfang Juni werden sie nun auch in Miltenberg verteilt: die Päckchen für Flüchtlingskinder, die die Peter Ustinov Stiftung zur Verfügung gestellt hat. 150 Kreativ-Pakete mit Malutensilien und Spielsachen kamen beim Miltenberger Caritasverband an und wurden auf die einzelnen Beraterinnen und Berater des Sozialdienstes für ausländische Flüchtlinge verteilt, die diese weitergeben.

Kreative Willkommenspakete für den Landkreis Günzburg

Im Februar hatte die Peter-Ustinov-Stiftung beschlossen, kreative Willkommenspakete“ zu verpacken und den vielen Flüchtlingskindern im Landkreis Günzburg zukommen zu lassen. Mit den Willkommenspaketen möchte die Stiftung die Ausdrucksfreude der Kinder unterstützen und dabei helfen, die Ungewissheit und das Leid der Kinder zu überwinden. Als die Asyl-Sozialberatung der Diakonie Neu-Ulm von dem Projekt hörte, stand die Teilnahme daran schnell fest, denn beim Malen werden keine Grenzen gesetzt. Kinder werden von den Problemen im  Alltag abgelenkt und bekommen Raum, um eigenen Gedanken oder Wünschen freien Lauf zu lassen. Daher wurden Anträge bei der Stiftung gestellt und diese hatten Erfolg: insgesamt kamen dem Landkreis Günzburg 240 Pakete zu Gute. Diese werden im Laufe der nächsten Wochen an die Kinder aller Unterkünfte weiter gegeben. Die ersten Pakete sind bereits an die Kinder verteilt und es wurde schon fleißig angefangen zu malen. Die Diakonie Neu-Ulm und die Kinder im Landkreis bedanken sich bei der Ustinov-Stiftung für dieses tolle Geschenk!

 

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