COMPA Medientraining

Gestern haben Kinder aus dem Schulnetzwerk von COMPA, die sich auch für das Kinderparlament haben aufstellen lassen, an einem Medientraining teilgenommen. Die Kinder lernten, wie man ein Interview führt und wie man Fragen beantwortet, wie es in einem Fernsehsender zugeht und andere wichtige Dinge im Umgang mit Medien. Einer der Workshopleiter, der heute ein Programm für Kinder gestaltet, hat selber vor 12 Jahren bei COMPA sein Handwerk gelernt. Auf den Fotos sind Abril, Milenka und Sergio zu sehen.  Alle drei gehören zu den sehr aktiven Schülern an ihrer Schule. Durch COMPA haben sie ihre Angst vor öffentlichen Auftritten verloren und Hemmungen abgebaut, offen zu sprechen. Durch die kunst-pädagogische Arbeit von COMPA sind sie zu wichtigen Protagonisten an ihren Schulen geworden.

 

Letzter Tag des Hosentaschentheater-Festivals in El Alto.

Nach vier intensiven Tagen an fünf Spielorten (drei Schulen und zwei Kulturzentren) mit über 35 Aufführungen von Schüler*innen aus 10 Schulen und einem halben Dutzend weiteren Theatergruppen ist das 19te Hosentaschentheaterfestival in El Alto, Bolivien zu Ende gegangen. Clownerie, Zirkustechniken und Masken kamen bei den Stücken ebenso  zum Einsatz wie traditionelle Theatertechniken und Kostüme. Die Kinder hatten sichtliche Freude beim Spielen und durch den Applaus nach den Aufführungen durften sie sich zusätzlich fühlen wie ihre großen Vorbilder.   

Studenten der CTAS auf Studienreise

23 Schüler und ein Lehrer der Choki Traditional Arts School (CTAS) besuchten u.a. das RTA-Museum im Rahmen ihrer Studienreise. Die Gruppe bestand aus Thagzo- (der traditionellen, bhutanischen Webkunst) und Malerei-Studenten. Auch besuchten sie verschiedene Ausstellungen und weitere Museen. Leki Choden, eine Thagzo-Studentin, sagte, dass es für sie sehr interessant war, neue Muster und Motive zu sehen und zu erfahren, wie Trima gewebt wird. „Wenn ich zurückkomme, werde ich mit meinen Freunden und Mitschülern teilen, was ich gesehen habe, die nicht hierher kommen konnten", sagte sie stolz.

Die von der Ustinov Stiftung unterstützte Schule bietet kostenlosen Unterricht, Unterkunft und Verpflegung für momentan 145 Schüler.

Abschlussaufführung von KCC

In Hamburg sind es in diesem Jahr sechs Schulen gewesen. Bundesweit kommen sechs Schulen dazu: in Wettenberg, Marburg, Bad Iburg, Köln, Schöllkrippen und Ahrensburg. Sie alle bilden das Netzwerk „creACTiv für Klimagerechtigkeit“, wie auch der Titel des Stückes heißt, mit dem die Mitglieder von KCC (dem Kigamboni Community Centre)  die Folgen des Klimawandels am Beispiel eines Dorfes in Tansania zeigte. Bei ihren Auftritten an verschiedenen Schulen und Veranstaltungsorten in ganz Deutschland spielten wie immer Tanz und Akrobatik eine wesentliche Rolle. Vorstandsvorsitzende der Peter Ustinov Stiftung, Marie Korbél und unsere Mitarbeiterin Petra Bormann waren bei einer der letzten Auftritte im JUKUZ in Aschaffenburg persönlich dabei und konnten sich von der mitreißenden Bühnenpräsenz der Gruppe selbst überzeugen. Inzwischen dürften die jungen Akrobaten wieder im Flieger über Dubai nach Tansania sitzen, weswegen das Team der Ustinov Stiftung eine gute Heimreise wünscht!

Musikschule Monte Azul zusammen mit Dresdner Philharmonie auf der Bühne

Vor vier Jahren besuchten einige Mitglieder der Dresdner Philharmonie die Musikschule in der Favela Monte Azul zum ersten Mal. Sie veranstalteten seither regelmäßige Workshops und gemeinsame Proben vor Ort, stets mit dem Ziel vor Augen, eines Abends gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Nun war es endlich soweit: über sechs Monate hinweg bereiteten die Lehrer der Musikschule Monte Azul Kinder zwischen sechs und sechzehn Jahren auf den zurückliegenden Konzertabend vor. „Die sprachliche Barriere war schnell überwunden, es herrschte vom ersten Moment an eine unbeschreiblich enthusiastische Atmosphäre“, schreibt Thomas Otto über dieses besondere Ereignis. Der erste Teil des Konzerts gehörte ganz den Kindern, im Anschluss folgte ein gemeinsamer Teil, bei dem jeweils ein brasilianisches Kind neben einem Dresdner Musiker Platz nahm. Ferdinand Küchlers Violinkonzert (im Stile Vivaldis) mit Luis Fabiono Santos Almeida, einem Musikschüler der Monte Azul war ein besonderer Höhepunkt. Nicht nur das Konzert und die zahlreich mitgebrachten Instrumente und Sachspenden sorgten bei den Schülern und Schülerinnen für große Freude, sondern auch das Grußwort des Dresdner Oberbürgermeisters Dirk Hilbert, das sich u.a. an Frau Renate Keller-Ingacio richtete, die die Musikschule in Sao Paulo aufgebaut hat.   

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