Michaelas-Konferenz

Zu Ehren ihrer Direktorin, Angela Katschkes und ihrem Engagement zur Stärkung der Fähigkeiten von Pädagogen in Südafrika, war dieses Jahr das Butterfly Art-Projekt Gastgeber der allerersten Michaelas-Konferenz. Die Konferenz erstreckte sich über drei Tage und widmete sich selbstredend in der Hauptsache pädagogischen Themen, von Goethe inspirierten Beobachtungstechniken und kleineren Studiengruppen zu Steiners "Study of Man". 38 Teilnehmern, die sich aus der Art Facilitators Community, Mitarbeitern und Ehemaligen zusammensetzten, hielt die Konferenz zahlreiche Ah-ha-Momente bereit in ihren praktischen Workshops und Begegnungsmomenten. Die behandelten Themen waren u.a. innere Stabilität in instabilen Zeiten, Notfallpädagogik durch Belinda Fellion und My Healing Star durch den Unternehmer Noy Pullen.

Ustinov Opernschülerinnen in der Zauberflöte

Für viele Zuschauer war und ist "Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) der traditionelle Einstieg in die Welt der Oper, doch für Lea und Binta war sie letzte Woche noch mehr: Die beiden Schülerinnen der Ustinov Opera School in Frankfurt standen bei der Aufführung dieses Klassikers an der Oper Frankfurt höchstpersönlich auf der Bühne. Unter musikalischer Leitung von Kapellmeister Simone Di Felice und Generalmusikdirektor Sebastian Weigle konnten sie singend unter Beweis stellen, was sie bis jetzt gelernt haben - und dies mit vollem Erfolg!

Elend, Armut und Lebensfreude

200 Schüler lernen Probleme Südafrikas kennen. Für mehrere Tage war das M.U.K.A. -Projekt aus Johannesburg, Südafrika, im Rahmen der KinderKulturKarawane 2018 zu Gast beim „GO in“ in Bönen. Dass die sechs Schauspieler des M.U.K.A.- Projekts aus Hillbrow stammen, einer der gefährlichsten Ecken der südafrikanischen Hauptstadt Johannesburg, merkten die Zuschauer in der Aula des Marie-Curie-Gymnasiums ihnen nicht an. Das Thema ihres auf Englisch und mit viel Musik und Tanz erzählten Dramas erinnerte aber daran: Drogenkönig "Fa" will sich an dem Polizisten rächen, der ihn für zehn Jahre ins Gefängnis brachte. Dazu wendet er sich der Familie um Polizistin Babsi selbst zu. Die Symbolik das Stücks war von den rund 200 Neunt- und Zehntklässlern der Humboldt-Realschule und der Pestalozzi-Hauptschule leicht zu verstehen. Der Wunsch nach einem Ausweg aus der Armut, der Ruf der goldenen Rolex, lässt Straßenkinder in die Kriminalität abrutschen. Die Schauspieler, selbst ehemalige Straßenkinder aus Hillbrow, haben es durch das Projekt geschafft, aus dem Milieu, dass sie darstellerisch auf die Bühne bringen, herauszukommen. Mit der Kinderkulturkarawane ziehen sie in diesem Jahr erneut durch Deutschland, um mit ihrer Lebensfreude, ihrem  Rhythmus und Tänzen das Publikum mitzureißen.

Cello Meisterkurse in Kronberg

Die reiche Kultur des Cellospiels entdecken:  Alle zwei Jahre im Herbst wird Kronberg  zur „Welthauptstadt des Cellos“, wenn vier renommierte Cellisten Studenten aus aller Welt unterrichten. Am 23. bis zum 30. September finden auch dieses Jahr  wieder die Cello Meisterkurse & Konzerte statt, wobei rund 171 Cello-Studentinnen und -Studenten aus 41 Ländern in Kronberg eintreffen werden – sogar ein junger Cellist aus Neuseeland hat sich angemeldet. Für das Publikum stehen neben dem öffentlichen Unterricht ausgewählter Studenten hochkarätige abendliche Konzerte auf dem Programm, unter anderem mit den Dozenten Frans Helmerson, Gary Hoffman, Jens Peter Maintz und Wolfgang Emanuel Schmidt. „Cello-Generationen“ ist dabei das Motto: In ihren Meisterkonzerten treten alle vier Dozenten mit ehemaligen Schülern auf.

Kinderdemo in El Alto

In El Alto fand nach der ersten Kinderdemo letzten November nun der zweite „Marcha de Niñxs“ auf dem Plaza Obelisco statt. Die Kinder forderten erneut sichere Schulen und setzten sich aktiv für ein besseres Miteinander im Schulalltag ein. In El Alto fehlt es an den Schulen oft nicht nur an der nötigen Infrastruktur und Ausstattung, sondern auch an einer partizipativen Schulkultur, bei denen die Anliegen der Schülerinnen und Schüler Gehör finden können. Um dies nachhaltig zu ändern, sind erneut über tausend von ihnen aus über einem Dutzend Schulen zusammengekommen, um diesmal ihre Forderungen direkt der Stadtverwaltung und der dortigen Bürgermeisterin zu übergeben.

 

 

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