Fête de la Communication / Ustinov Forum

Am Freitag, den 28.08., fand in Genf in den Räumen des Schweizer Presseclubs das 18. Fête de la Communication statt. In diesem Rahmen wurde auch das neue Ustinov Prejudice Awareness Forum vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine internetbasierte Plattform für nominierte Autoren aus aller Welt, die durch die Organisatoren des Forums oder angesehene Partner wie dem Schweizer Presseclub Genf ausgewählt wurden. Die Autoren können sich hier zum Thema Vorurteile austauschen und Beiträge verfassen, immer mit dem Ziel, direkt auf die negativen Konsequenzen von Vorurteilen für einzelne Gruppen oder die gesamte Bevölkerung frühzeitig einzuwirken.

Waisenhaus in Myanmar

Die Bauarbeiten am Anbau des Metta May May Residence Waisenhauses gehen zügig voran, wie aktuelle Bilder unseres Projektpartners Meik Swe Myanmar Organisation zeigen. Dank des neuen Anbaus kann das Heim bald 20 zusätzliche Kinder aufnehmen.

15 Jahre Zirkus UPSALA

Der 6. Juni war ein besonders wichtiges Datum für den Zirkus, denn er wurde an diesem Tag 15 Jahre alt! Zu diesem Anlass veranstaltete er mit seinen "Rabauken" ein richtiges Geburtstagsfest und feierte sein “jugendliches” Jubiläum im Kreise guter Freunde. Lokale Musiker der Band Optimystica Orchestra, das Big Stereophonic Orchestra Dimitrij Maksimachov, Horonko Orchestra und andere Bands sowie die Gruppe des Street-Art Festivals Stenografie begleiteten die Feier. Die Peter Ustinov Stiftung freut sich ganz besonders über eine so lange und glückende Zusammenarbeit und die vielen strahlenden Kindergesichter, die bereits auf der Bühne zu sehen waren.

Nothilfe erreicht abgelegene Bergdörfer

Madan von unserer Partnerorganisation Nepal Matri Griha über die Situation vor Ort:

„Vor Kurzem haben wir eine besonders stark betroffene Gegend verlassen müssen, Mulpani im Bezirk Dhading. Nachdem wir über drei Stunden von einer Busstation aus gelaufen sind, sahen wir das Ausmaß der Zerstörung: so gut wie alle Häuser wurden zerstört, die meisten waren schon völlig in sich zusammengefallen. Die Situation war sehr kritisch und die Einwohner warteten angespannt auf unsere Ankunft. In Dharmasthali bot sich uns ein ähnliches Bild: von den rund 490 Häusern waren gerade einmal 50 ansatzweise erhalten geblieben, 18 Menschen waren auf der Stelle getötet worden, viele wurden schwer verletzt. Wir versorgten die Einwohner mit Grundnahrungsmitteln sowie mit Medizin; so auch in Lapsiphedi, Sankhu, wo 99.99% aller Häuser zerstört sind und die Menschen mit leerem Magen unter freiem Himmel schlafen müssen. Nepal Matri Griha braucht jetzt mehr denn je die Unterstützung von großzügigen Spendern, um die Menschen wenigstens mit dem Lebensnotwendigen unterstützen zu können.“

Gereon von Bono Direkthilfe:

"Ein kurzes Lebenszeichen aus Nepal. Es geht mir gut, zumindest physisch… Noch immer bebt täglich die Erde und die Situation in Nepal ist mit nichts zu vergleichen, was wir in den Medien hören und lesen. Die Not, das Leid und die unendliche Angst der Menschen sind mit Worten und Bildern nicht beschreibbar. Es ist wichtig und richtig hier zu sein, auch wenn man sich mitunter schrecklich hilflos fühlt - und es auch ist."

Weitere Beben erschüttern Nepal

Ein neues Beben mit einer Stärke von 7,3 auf der Richterskala und weitere Nachbeben nur unweit von der Hauptstadt Kathmandu entfernt haben die ohnehin schon prekäre Situation in Nepal gestern noch verschlimmert. Weitere Gebäude stürzten ein und gerade erst freigeräumte Straßen sind erneut verschüttet. Wie viele Menschen unter den Trümmern gestorben sind, wird erst in einigen Tagen abzusehen sein.

Die Ustinov Stiftung bleibt weiterhin in Kontakt mit den Partnern vor Ort, um den Betroffenen so schnell wie möglich effektiv zu helfen.  

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