Meet Mr. Juma Koba

Herr Juma Koba, auch bekannt als "Mzee Koba" ist KCCs ehrenamtlicher Musiklehrer. Er nutzt seine Freizeit, um die ganze Woche über, d.h. montags bis freitags freiwillig Kinder und Jugendliche zu unterrichten. Diese kommen jeden Tag aufs Neue in das Community Center in der Hoffnung, eine grundlegende, musikalische Ausbildung zu erhalten. Was Herrn Koba dabei vor allem motiviert, ist seine Ansicht, dass Musik der "zuverlässigste" Job der Welt ist. Daher ermutigt er Eltern, Kinder und Jugendliche zur Teilnahme an den verschiedenen Kursen von KCC. Danke, Herr Koba für den Einsatz!

Kunst- und Werkprojekt zu Sir Peter Ustinov an der Peter-Ustinov-Schule Hannover

Am Freitag, dem 14. Juni wurden zwei rote Sofas, gewidmet dem Namensgeber der Peter-Ustinov Schule-Hannover (PUS), feierlich eingeweiht. Entstanden sind diese in einem Kunst- und Werkprojekt der Peter Ustinov Schule, gemeinsam mit dem Stadtteilzentrum Hannover-Ricklingen. Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs und der Sprachlernklasse der PUS haben sich über die Arbeit an diesen Sofas dem Menschen und der Künstlerpersönlichkeit angenähert. Sie haben recherchiert, Rollenspiele zum Thema Vorurteile gemacht, gehämmert, geschraubt und geschliffen. Das Foto des Künstlers Horst Wackerbarth, das Sir Peter Ustinov und viele andere Prominente seiner Zeit auf der roten Couch präsentiert, war Inspiration und Auslöser, dieses rote Sofa nachzubauen. „Lernen kann auch andere Wege gehen: Wir wollen unseren Schüler*innen über Erfolgserlebnisse Wissen und Fertigkeiten vermitteln“, erklärte Karin Haller, Leiterin der Peter-Ustinov-Schule bei der Vorstellung des Projektes. Und Marie Korbél, Vorstandsvorsitzende der Peter Ustinov Stiftung, ergänzt: „Unser Stifter Sir Peter, wie wir ihn liebevoll nennen, wäre begeistert von dieser Darstellung seiner Person gewesen. Die Themen Bildung und Respekt stehen im Mittelpunkt aller Projekte der Peter Ustinov Stiftung, im Sinne der Persönlichkeitsbildung. Die beste Art, die eigenen Möglichkeiten zu entdecken, führt über die Förderung der Kreativität."

Neues Schulbüro der Deseret Foundation

Um strukturelle Abläufe besser koordinieren zu können, damit Arbeitsprozesse und die tägliche Arbeit besser,schneller und effektiver ausgeführt werden können, hat sich unsere Partnerorganisation, die Deseret Foundation dazu entschlossen, ein neues Schulbüro zu bauen, das nun fast fertiggestellt ist. Denn nur wer am Arbeitsplatz Ordnung hält, hat den Kopf frei für effektives Arbeiten. Das war in der Schule immer sehr schwer zu realisieren, da es nur ein sporadisch unzureichendes, viel zu kleines Übergangsbüro gab - ein Raum der eigentlich als Abstellraum gedacht war. Mit dem neuen Büro kann die Stiftung nun eine konstruktive Arbeitsatmosphäre schaffen und ein Arbeitsklima etablieren, bei dem sich alle wohl fühlen und professionell arbeiten können.

CTAS - work of the month

Um ein Gefühl für „Qualität“ unter den Schülern zu fördern und um kontinuierliche, hervorragender handwerkliche Qualität sicherzustellen, hat die Choki Traditional Art School (CTAS) in Buthan eine Initiative ins Leben gerufen, um monatlich die besten Kunstwerke ihrer Schüler auszuwählen und in einer speziellen Kategorie als die monatlich besten zum Verkauf anzubieten. Die Studenten, deren Werk in dieser Kategorie ausgewählt werden, erhalten ein Zertifikat für ihre hervorragende Leistungen sowie ein Honorar, um ihre Leistung anzuerkennen und sie zur kontinuierlichen Verbesserung zu motivieren. Die Schule bietet kostenlosen Unterricht, Unterkunft und Verpflegung. Momentan werden 145 Schüler (96 Jungen und 49 Mädchen) von 18 Mitarbeitern betreut. 

 

 

Kunstschätzchen und das Butterfly Art Project

Post aus Südafrika erreicht die Galerie54 in Frankfurt-Sachenhausen: Die Kinder des kunsttherapeutisch ausgerichteten Butterfly Art Projects haben Halb-Portraits von sich gemalt, auf deren Rückseite sie sich und ihre Hobbies in Stichworten vorstellen. Ergänzt werden diese nun auf dieselbe Weise von den jungen Künstlern der Kunstschätzchen-Gruppe. Ziel der Aktion ist es, den Kindern einen Einblick in das Leben der Schüler in Südafrika zu geben und den eigenen Horizont zu erweitern. Es soll Neugierde und Interesse an der Lebensweise anderer Kulturen wecken, denen man vorurteilsfrei und auf Augenhöhe begegnet. Wichtig ist es dabei, sich in den anderen hineinzuversetzen und ihn mit den eigenen, gestalterischen Entscheidungen nicht zu verletzen. So lautet bspw. eine der Fragen, die sich die Kinder stellen müssen, ob sie sich in teurer Markenkleidung oder mit Mobiltelefon am Ohr malen wollen, um damit zu zeigen, was sie alles besitzen? Und das obwohl diese Gegenstände nicht zum Alltag in einer südafrikanischen Nachbarschaft zählen, die von extremer Armut gezeichnet ist. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt und eine Menge Empathie, welche die Kinder der beiden Projekte über die Kontinente hinweg verbindet.

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