Grannies als Lebensretterinnen

Gerade jetzt, in Zeiten der Corona-Krise, zeigt sich, wie sehr die verschiedenen Altersgruppen einander brauchen. Die ältere Generation verlässt sich auf die Unterstützung durch die jüngere. Umgekehrt profitiert auch die jüngere Generation von der Hilfe und der Lebenserfahrung der älteren.

In Afrika haben die Großmütter, auch liebevoll „Grannies“ genannt, eine tragende Rolle im Zusammenleben.  Wenn dann ihre eigenen Kinder durch z.B. die Aids-Folgen oder Abwanderung als existenzsichernde Generation der 30 bis 50-Jährigen ausfallen, sind die Grannies gefordert. Sie alleine übernehmen dann die Betreuung der Enkelkinder. Auch die Zahl der Teenager-Schwangerschaften ist sehr hoch. In vielen Fällen wird das Kind gänzlich von der Großmutter erzogen, die biologische Mutter nimmt dann die Rolle der großen Schwester ein, damit sie weiter zur Schule gehen oder ihre Ausbildung beenden kann.

Die Grannies sind Lebensretterinnen - sie stehen für das Überleben der ganzen Gemeinschaft. Es ist daher unerlässlich, diese tapferen Frauen in ihrem unermüdlichen Einsatz zu unterstützen. Sie sichern das Lebensnotwendigste für die Kinder: Etwas zu Essen, ein Platz zum Schlafen, ein wenig Schutz und vor allem Geborgenheit.

Ohne den Schutz und die Zuwendung ihrer Großmütter wären viele Kinder nicht mehr am Leben. Helfen Sie mit und unterstützen Sie diese Lebensretterinnen in unseren Projekten in Südafrika, Kenia und Uganda! Sie geben damit Tausenden von Kindern die Chance auf ein menschenwürdiges Dasein, eine Grundversorgung und vor allem neue Hoffnung.

Neues Schulbüro der Deseret Foundation

Um strukturelle Abläufe besser koordinieren zu können, damit Arbeitsprozesse und die tägliche Arbeit besser,schneller und effektiver ausgeführt werden können, hat sich unsere Partnerorganisation, die Deseret Foundation dazu entschlossen, ein neues Schulbüro zu bauen, das nun fast fertiggestellt ist. Denn nur wer am Arbeitsplatz Ordnung hält, hat den Kopf frei für effektives Arbeiten. Das war in der Schule immer sehr schwer zu realisieren, da es nur ein sporadisch unzureichendes, viel zu kleines Übergangsbüro gab - ein Raum der eigentlich als Abstellraum gedacht war. Mit dem neuen Büro kann die Stiftung nun eine konstruktive Arbeitsatmosphäre schaffen und ein Arbeitsklima etablieren, bei dem sich alle wohl fühlen und professionell arbeiten können.

Neues Projekt: Deseret Foundation

Mit Fleiß und Energie einer "Deseret", einer Honigbiene sich für eine bessere Gesellschaft einsetzen. Das ist das Ziel, das sich der gleichnamige Verein gesetzt hat. Er unterstützt die Deseret Community School im Dorf Kyamagwa bei Jinja, Uganda und ermöglicht hilfsbedürftigen Kindern den kostenfreien Schulbesuch. Ältere Menschen versorgt ihr mit ausreichender Nahrung, menschenwürdigen Wohnverhältnissen und lebensnotwendiger Medizin.