Mobile Lehrer besuchen Schulkinder Zuhause

Noch immer ist unsere ECD-Schule (frühkindliche Erziehung) im Dorf Butere, #Kenia, geschlossen. Nur noch wenige #Kinder der Abschlussklassen dürfen die Schule besuchen. Alle anderen #Kinder müssen zu Hause alleine lernen. Jeden Mittwoch besucht Frau Lukale, die Schulleiterin, die Schulkinder in deren Zuhause und verteilt Schulaufgaben und Klassenarbeiten. Die Kinder freuen sich sehr auf diese Besuche, die Lehrer werden sehnsüchtig erwartet. Sogar Nachbarskinder kommen begeistert hinzu und erhalten auch kleine Lernaufgaben.

Diese mobile Schulstunde ist eine willkommene Abwechslung in einem kargen Alltag, der von großer Armut und Not geprägt ist.

Jede Spende zählt, gemeinsam können wir viel bewegen.

JEDE SPENDE ZÄHLT! Neue Heuschreckenplage bedroht Lebensgrundlage in Äthiopien

Neue Heuschreckenplage bedroht Lebensgrundlage in Äthiopien Die Situation ist alarmierend: Laut einem Bericht des GRFC (Global Report on Food Crisis) erleben in diesem Jahr 8,5 Millionen Menschen in Äthiopien Nahrungsmittelunsicherheit. Das heißt, sie hungern! Über 80% der Menschen im äthiopischen Distrikt Hawzien leben von der Landwirtschaft. Die Waldorfschule Fink Hawzien befindet sich in der Region Tigray im Norden von Äthiopien. Bereits im Juni 2019 haben Heuschreckenschwärme die östliche und nördliche Region Äthiopiens befallen und die Ernte kahlgefressen.

Die Arbeit einer ganzen Saison ist vernichtet, und damit die Lebensgrundlage der Menschen dort. Am 15.Oktober diesen Jahres sind die Heuschrecken erneut in der Region Tigray aufgetaucht und haben abermals die üppige, gute Ernte vernichtet. Auch dieses Mal waren die Menschen nicht vorbereitet und alle verzweifelten Versuche, die Ernte mit Rauch, Trommeln und Pfeifen zu verteidigen, scheiterten. Zum wiederholten Mal versorgt die Schule Fink Hawzien über 500 Familien und die Menschen in der Nachbarschaft mit Lebensmitteln. Die Peter Ustinov Stiftung hat einen Notfallfonds für das betroffene Ostafrika eingerichtet. Wir brauchen Ihre Hilfe, um den Kindern und ihren Familien auch in Zukunft eine Perspektive zu geben. Jede Spende zählt!

 

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Grannies als Lebensretterinnen

Gerade jetzt, in Zeiten der Corona-Krise, zeigt sich, wie sehr die verschiedenen Altersgruppen einander brauchen. Die ältere Generation verlässt sich auf die Unterstützung durch die jüngere. Umgekehrt profitiert auch die jüngere Generation von der Hilfe und der Lebenserfahrung der älteren.

In Afrika haben die Großmütter, auch liebevoll „Grannies“ genannt, eine tragende Rolle im Zusammenleben.  Wenn dann ihre eigenen Kinder durch z.B. die Aids-Folgen oder Abwanderung als existenzsichernde Generation der 30 bis 50-Jährigen ausfallen, sind die Grannies gefordert. Sie alleine übernehmen dann die Betreuung der Enkelkinder. Auch die Zahl der Teenager-Schwangerschaften ist sehr hoch. In vielen Fällen wird das Kind gänzlich von der Großmutter erzogen, die biologische Mutter nimmt dann die Rolle der großen Schwester ein, damit sie weiter zur Schule gehen oder ihre Ausbildung beenden kann.

Die Grannies sind Lebensretterinnen - sie stehen für das Überleben der ganzen Gemeinschaft. Es ist daher unerlässlich, diese tapferen Frauen in ihrem unermüdlichen Einsatz zu unterstützen. Sie sichern das Lebensnotwendigste für die Kinder: Etwas zu Essen, ein Platz zum Schlafen, ein wenig Schutz und vor allem Geborgenheit.

Ohne den Schutz und die Zuwendung ihrer Großmütter wären viele Kinder nicht mehr am Leben. Helfen Sie mit und unterstützen Sie diese Lebensretterinnen in unseren Projekten in Südafrika, Kenia und Uganda! Sie geben damit Tausenden von Kindern die Chance auf ein menschenwürdiges Dasein, eine Grundversorgung und vor allem neue Hoffnung.

Fröhlicher Sommeranfang in Hamburg Billstedt

Keine Musik mehr, keine Konzerte mehr, kein Musikunterricht mehr - für die vielen Kinder im Hamburger Stadtteil Billstedt ging seit den Corona-Maßnahmen im März nichts mehr. Toll was die Organisatoren von der Stiftung Kulturpalast Hamburg und unser Projektpartner „Klangstrolche – Musik für jedes Kind“ alles für diesen Sommer zuhause geplant haben. Mit viel Elan, Kreativität und großem Improvisationstalent wurde ein buntes Sommerprogramm, das „Billstedter Sommerleben“ zusammengestellt. Am 24. Juni ging es los. Das liebevoll organisierte Programm lädt die Kinder und ihre Familien ein zu Terrassenkonzerten, kulinarischen Ausflügen in die ganze Welt, Lesungen, Kindertheater, und vielem mehr. Das komplette Programm finden Sie hier.

Und allen, die nicht dorthin kommen können, legen wir die lustigen Erklär- und Mitmachvideos der stay@home Klangstrolche ans Herz. Hier gibt es jede Woche neue Ideen, wie Videos, Malvorlagen und Lieder zum Mitsingen, ganz besonders auch für Eltern und Erzieher*innen in der Notbetreuung.

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